von Stefanie Tatz

12 Impulse für das Jahr 2018 (Teil 10)

Desgleichen sollen die Diakone ehrbar sein, nicht doppelzüngig, keine Säufer, nicht schändlichen Gewinn suchen.
1. Timotheus 3,8

„Wenn Christen saufen ist das eine Schweinerei.“ So sprach einer meiner Theologieprofessoren einst im Universitätsgottesdienst. Ich gestehe, dass ich darüber ein bisschen lachen musste. Denn solche Moralität ist mir fremd.

Gleichwohl möchte ich nicht aufhören, auch solche Texte wie den „Diakonenspiegel“ in der Bibel zu lesen. Ich tue mich schwer damit, aber gerade darum gehören sie dazu. Mein Reim, den ich mir auf diese Bibelstelle gemacht habe, ist der: Diakoninnen und Diakone bezeugen das Wort Gottes auch mit ihrem ganz alltäglichen Leben. Sie können nicht wirklich zwischen Beruf und Privat trennen. Sie werden daraufhin beurteilt, ob sie verlässlich, lauter und ohne Profitstreben sind. Ich denke an Petrus, der die bekannten Worte zu Jesus sprach: Bin ich das, Herr?

Thomas Knittel

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