von Stefanie Tatz

12 Impulse für das Jahr 2018 (Teil 2)

Wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein; und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich di enen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.
Markus 10,43b-45

Jesus fasste seinen Auftrag mit dem Begriff des „Dienens“ zusammen. In seiner Nachfolge sind alle dazu gerufen, es ihm gleichzutun. Treffend formuliert es Lothar Coenen im Theologischen Begriffslexikon zum Neuen Testament: „Dass (im Neuen Testament) gerade das für den Griechen am meisten an den unteren Rand der Gesellschaft verweisende ‚diakoneo‘ … zum bevorzugten Begriff wurde und nicht etwa das an die Ehrendienste für das Gemeinwohl erinnernde ‚leitourgeo‘, zeigt eine bewusste und beabsichtigte Akzentuierung: Einem anderen zu dienen, für einen anderen zu leben, ihm den Vorrang zu geben, - das ist charakteristisch für Jesus und deshalb auch Kennzeichen christlicher Existenz; und zwar nicht aus sozialer oder wirtschaftlicher Nötigung und Abhängigkeit, sondern aus Dankbarkeit gegen Gottes Zuwendung in Liebe und Barmherzigkeit.“ Diakoninnen und Diakone sind Menschen, die sich diesem an alle Christen gerichteten Auftrag in besonderer Weise zur Verfügung stellen.

Thomas Knittel

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